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Auf dem Weg zum erfolgreichen Team

 

Phasenmodell nach Tuckman 

Business Coaching
Warum sind die Phasen überhaupt relevant?

 

Vielleicht hast du es auch schon mal erlebt. Du wirst Teil eines bestehenden oder neu geformten Teams und merkst, dass es noch nicht so richtig funkt. Es gibt Konflikte, Kommunikationsprobleme, starke Anspannung und viel Unausgesprochenes.

Und doch wird es irgendwann leichter. Ihr lernt euch und eure Arbeitsweisen kennen. Ihr fangt an die Stärken der Einzelnen für das Team zu nutzen und besser zusammenzuarbeiten.

Die Entwicklung eines Teams erfolgt typischerweise in Phasen, die Bruce W. Tuckman in einem Modell zusammengefasst hat. Das Wissen über diese Phasen kann es erleichtern den Weg zu einem erfolgreichen Team schneller und effizienter zu gestalten.

Wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, dann passiert es allzu oft, dass Teams in einer der Phasen stecken bleiben und sich nicht miteinander weiterentwickeln können. Dann wird die Energie für Konflikte oder Grüppchenbildung aufgewendet, statt für die Zusammenarbeit.

Das ist super schade, denn Teamarbeit ist Magie, die so viel mehr erschaffen kann, als einzelne Menschen. Es ist wichtig die Entwicklung in Teams zu begleiten und zu unterstützen, damit sich deren unfassbare Stärke zeigen und genutzt werden kann!

Im Folgenden findest du eine Übersicht über die Phasen und Empfehlungen, was das Team in den einzelnen Abschnitten braucht.

Forming – Die Orientierungsphase

 

Was passiert:

Zu Beginn stehen enorm viele Fragen im Raum und die Atmosphäre ist von Unsicherheit und Vorsicht geprägt. Die Teammitglieder möchten sich zunächst kennenlernen und ihren Platz in der Gruppe finden. Wer sind eigentlich die anderen? Wie ist die Macht verteilt? Wer erwartet was von mir und wie sind die Regeln?

Der Umgang miteinander ist distanziert, höflich und unpersönlich. Denn es gilt erstmal einen guten Eindruck von sich zu machen. Die Masken sind aufgesetzt und erstmal fest.

 

Was es braucht:

Das Team braucht Orientierung. In dieser Phase ist es das aller Wichtigste, sich auf die Formierung des Teams, statt auf die eigentlichen Arbeitsaufgaben zu konzentrieren. Die Menschen brauchen Zeit und Raum, um Erfahrungen miteinander zu machen und sich kennenzulernen.

Hierbei ist es wichtig klare Strukturen, Aufgaben und Regeln zu etablieren UND transparent zu machen. Gemeinsame Übungen zum Kennenlernen und Vertrauen bilden können helfen die Masken abzulegen und sich als Menschen zu begegnen. So kann das Team diese Phase schneller und sicherer durchlaufen, um zügig gemeinsam arbeitsfähig zu werden.

Storming – Die Konfliktphase

 

Was passiert:

Das Team beginnt sich nun den Aufgaben zuzuwenden. Dabei kommt es zwangsläufig zu Unstimmigkeiten, Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten. Diese bringen die unterschiedlichen Auffassungen von Zielen und Herangehensweisen der Teammitglieder ans Tageslicht. Ist die Führungsrolle nicht im Vorfeld definiert, werden häufig auch Machtkämpfe um den Status in der Gruppe ausgetragen.

Ziel dieser Phase ist es, einen allgemeinen Konsens bezüglich der Rollen, der Aufgaben und der Ziele zu finden. Das Arbeitsklima ist konfliktbeladen und die Gruppe zeigt ihre geringste Leistungsfähigkeit.

 

Was es braucht:

Es gilt herauszufinden, was den Teammitgliedern wichtig ist, um so eine Basis für Verhandlungen und Konfliktbewältigung zu schaffen. Mediation und zielführendes Konfliktmanagement sind hier das A&O.

Clear-the-Air Meetings sind beispielsweise eine gute Methode um die Klärung der Differenzen gezielt anzuregen sowie Unausgesprochenes sinnvoll ans Tageslicht zu bringen und für das Wachstum des Teams zur Verfügung zu stellen.

Norming – Die Übereinkommensphase

 

Was passiert:

Nachdem die meisten initialen Konflikte gelöst sind, darf sich nun endlich ein Team-Gefühl bilden. Die Teammitglieder finden ihre Rollen, Regeln und Verhaltensnormen.

Es entstehen gemeinsame Routinen und Gewohnheiten. Da jede*r nun allmählich ihre*seine Rolle findet und im Team akzeptiert wird, sind die Beziehungen deutlich harmonischer. Informationen und Gedanken werden offen ausgetauscht. Dadurch entsteht Kooperation und das Team fängt an, sich den eigentlichen Aufgaben zu widmen.

 

Was es braucht:

In dieser Phase ist es wichtig eine wertschätzende Feedback-Kultur zu etablieren. Gemeinsame Verhaltensregeln sollten vereinbart und transparent gemacht werden.

Das entstandene Wir-Gefühl darf hier gestärkt und Raum für tiefgründigen Austausch gegeben werden. Gemeinsam darf das Team die Stärken der Einzelnen herausarbeiten und auf Basis dessen die Rollen und Aufgaben zuteilen.

 

 

 

 

 

Performing – Die Arbeitsphase

 

Was passiert:

Jetzt hat die Zusammenarbeit begonnen: das Team ist einsatzbereit. Die Energie, die zuvor in gruppendynamische Klärungsprozesse floss, kann sich nun auf die Arbeitsaufgaben fokussieren. Die Atmosphäre ist von Anerkennung, Akzeptanz und Wertschätzung geprägt. Alle gehen offen miteinander um, kooperieren und helfen sich gegenseitig.

Die Gruppe ist nun am leistungsfähigsten. Das ist der Zustand, in dem die Magie des Kollektivs passiert. In dem alle im Team die eigenen Stärken kennen und einbringen und damit in ihr volles Potential kommen. Wodurch die Kraft des Teams sich richtig zeigen darf: The Team Power is Unleashed!

 

Was es braucht:

Das Team kann sich nun in die Selbstorganisation begeben. In dieser Phase ist es wichtig das Team und die einzelnen Mitglieder für deren Beitrag wertzuschätzen und die geballte Kraft in die Zusammenarbeit zu investieren.

Ziele sollten mit der transparenten Beteiligung Aller gestaltet werden, um ein echtes Commitment zu erreichen. Darüber hinaus können jetzt die Prozesse betrachtet und verbessert werden, damit alle Abläufe die Arbeit des Teams möglichst unterstützen und fördern.

Adjourning – Die Auflösungsphase

 

Was passiert:

Wenn ein Projekt zu Ende geht und das Team sich trennt, geht diese Phase los. Die bevorstehende Umstellung und Unsicherheit über die Zeit nach der Teamarbeit kann auf die Stimmung drücken. Deswegen trägt diese Phase auch den Beinamen Mourning (Trauern).

Es handelt sich um die Zeit des Abschied-nehmens und Loslösens. Je stärker der Team-Zusammenhalt war, desto tiefer wird der Abschied empfunden.

 

Was es braucht:

Es ist wichtig diesen Prozess zu moderieren und die Möglichkeit zu geben sich auf diese Phase vorzubereiten. Dabei helfen Rückblick, Reflexion und Danksagungen.

Im Besten Fall  wird für eine Abschiedszeremonie gesorgt um Erfolge zu feiern und Abschied zu ermöglichen.

 

 

 

 

 

Und jetzt?

 

Die Reihenfolge der Phasen kann durchaus variieren, es kann sogar Rückschritte in vorgehende Schritte geben, jedoch wird jede der Phasen irgendwann durchlaufen.

Verändert sich das Team dadurch, dass neue Gruppenmitglieder integriert oder verabschiedet werden, so starten die Phasen oft wieder von vorn. Gleiches kann auch passieren, wenn eine neue Aufgabe an das Team gestellt wird oder sich Rollen innerhalb des Teams verändern.

Als Business Coach und Trainerin für Teams unterstütze ich euch dabei die Phasen effizient und mit Leichtigkeit zu durchlaufen. Dadurch könnt ihr viel schneller in die Leistungsphähigkeit kommen. Ihr spart euch Zeit, Geld und Verzweiflung. 

Melde dich gerne zu einem kostenlosen Erstgespräch, wenn du möchtest, dass dein Team kompetent bei allen Themen begleitet wird!

Auf geht’s!

 

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